Fernsehen heute – Techniknews
Der durchschnittliche Deutsche verbringt jeden Tag zwei bis drei Stunden vor dem Fernseher. Das sind 910 Stunden pro Jahr. Klar, dass die meisten Deutschen viel Wert auf eine hohe Qualität ihres Fernsehers legen. Für eine hohe Auflösung, einen breiten Bildschirm und eine flache Ausführung wird gern etwas tiefer in das Portemonnaie gegriffen. Fernsehen wird schon lange nicht mehr nur als Einschlafmittel benutzt. Es ist zu einem Erlebnis geworden. Mit 3D-Bild und einer Surround-Anlage fühlt sich der Zuschauer in eine andere Welt hinein versetzt.
Wandel des Fernsehens
Als Erfinder des Fernsehens gilt Paul Nipkow. Er meldete 1886 die Idee für einen ersten mechanischen Fernsehapparat in einem Patent an. Ursprünglich wurde der Fernseher als Ferntonkino oder Telehor bezeichnet. 1953 kam der erste Farbfernseher in den USA auf dem Markt. Was damals eine Sensation war, ist heute selbstverständlich. Die alte Flimmerkiste hat ausgedient. Heute dominieren Hightech-Fernseher den Markt. Umso flacher desto besser. Und eine hohe Auflösung muss auch sein. Heutzutage gibt es das Fernsehvergnügen sogar schon in der dritten Dimension.
3D für das Heimkino
Seit einigen Jahrzehnten werden im Kino bereits 3D Filme gezeigt. Doch erst durch die neue Shutter-Technik und Filme wie Avatar gelang der Durchbruch. Jetzt gibt es die dritte Dimension auch für das Heimkino. Anfang 2010 brachten eine Reihe von Herstellern relativ zeitgleich 3D Fernsehgeräte auf dem Markt. Um das Bild dreidimensional erscheinen zu lassen wird bei allen Fernsehgeräten eine LCD-Shutterbrille benötigt. Bald soll aber auch ein Philips 3D Fernseher auf dem Markt kommen, der keine Spezialbrille mehr benötigt. Das Fernsehgerät befindet sich allerdings noch in der Planung. Das Prinzip, wie das 3D Bild projiziert wird, ähnelt den 3D Postkarten aus den 80-er Jahren. Dies hat allerdings zur Folge, dass der Zuschauer sich nicht bewegen darf, ansonsten verschwimmt der 3D-Effekt.
Bild: Bin im Garten CC-BY-SA 3.0
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